Medienkonzept

Medienkonzept der Stadtschule Altlandsberg – Oberschule mit Grundschulteil

Zählt man die Medienkompetenz zu den Kulturtechniken Lesen, Schreiben und Rechnen und somit zur Allgemeinbildung des Menschen, so gilt es für die Schule, Handlungskompetenz für Alltag und Beruf zu schaffen und damit medienkompetentes Handeln in den Lern- und Lebensraum der Schülerinnen und Schüler zu integrieren.

Das Medienkonzept unserer Schule wird alle für den Unterricht – das Lehren und Lernen – geeignete Medien in den Blick nehmen. Traditionelle Medien sind in der Schule vorhanden, deren Einsatz im Unterricht ist erprobt und im Kollegium abgestimmt.

Das vorliegende Medienkonzept konzentriert sich deshalb auf die Aufgaben, die mit der Integration Neuer Medien verbunden sind.

1.Wir sehen unser Medienkonzept als Teil des Schulprogramms im Sinne eines Kommunikationsinstrumentes innerhalb der Schule und nach außen.

In unserem Medienkonzept der Stadtschule sollen pädagogische Argumente für den Einsatz der Neuen Medien aufgezeigt sowie Wege der Medienkompetenzvermittlung mit Meilensteinen beschrieben werden.

Umgang mit Neuen Medien an unserer Schule

Einsatz der Neuen Medien im jeweiligen Fach-Unterricht

Hilfestellungen für Kolleginnen und Kollegen

Zukunftsplanung zum Einsatz Neuer Medien in den nächsten Jahren

Unter Medienkompetenz verstehen wir welche Fähigkeiten, Fertigkeiten, Kenntnisse und Methoden Schülerinnen und Schüler (aber auch Lehrerinnen und Lehrer) im Laufe ihrer Schullaufbahn erlernen sollen.

Zur Erlangung einer Medienbildung sind für uns folgende fünf Aufgabenbereiche maßgeblich:

1.Medienangebote sinnvoll auswählen und nutzen

(zur Unterhaltung, zur Information, zum Lernen, zum Spielen, zur Simulation, zur Telekommunikation)

2.Eigene Medienbeiträge gestalten und verbreiten

(von Bildern und Fotos, von Printmedien, von Hör- und Videobeiträgen, von computerbasierten Beiträgen)

3.Mediengestaltungen verstehen und bewerten

(von Darstellungsformen, von Gestaltungstechniken, -arten und -absichten)

4.Medieneinflüsse erkennen und aufarbeiten

(auf Vorstellungen, auf Gefühle, auf Verhaltens- und Wertorientierungen, auf soziale Zusammenhänge)

5.Bedingungen der Medienproduktion und Medienverbreitung durchschauen und beurteilen

(von ökonomischen, rechtlichen, personalen, institutionellen, politischen und gesellschaftlichen Bedingungen)

Welche Ziele wollen wir erreichen?

Ziel der Medienerziehung ist die Medienkompetenz, d. h. Kinder und Jugendliche sollen Kenntnisse und Einsichten, Fähigkeiten und Fertigkeiten erwerben, die ihnen ein sachgerechtes und selbst bestimmtes, sozialverantwortliches und kreatives Handeln in einer von Medien durchdrungenen Welt ermöglichen. Das Ziel ist, elektronische Medien überall dort einzusetzen, wo ihre Anwendung sinnvoll und hilfreich ist.

Insbesondere soll unsere Medienerziehung folgendes beinhalten:

  • Einbindung außerschulischer Medienerfahrungen in den Unterricht
  • Nutzung der unterschiedlichen Medien als Werkzeuge
  • Integration aller Medien
  • Verwendung der Medien als Werkzeug zur Erziehung für einen kritischen,   reflexiven und verantwortungsbewussten Umgang mit den Medien
  • Vernetzung verschiedener Fächer

Grundlegende Ziele der Medienbildung für unsere Schule sind also, dass Schüler und Schülerinnen im Grundschulteil wie auch in unserer Oberschule

  • Medien für das Lernen und Üben nutzen
  • Medien im Unterricht selbst produzieren
  • Medieninhalte kritisch reflektieren
  • vielseitige Nutzungsmöglichkeiten kennen und nutzen lernen
  • die Bedienung von Medien und ihrer Komponenten als Grundlage zur Erweiterung der Ausdrucks- und Gestaltungsmöglichkeiten kennen lernen
  • individuelle Förderung durch Lernprogramme erfahren
  • Methoden des Selbstlernens (Selbstverantwortung) umsetzen können
  • Einblicke in Büroanwendungen und Bildbearbeitung erhalten
  • Recherche, Präsentation und Kommunikation im Internet kennen lernen
  • Kenntnis von Arbeitstechniken (mit Präsentationstechniken) erfahren
  • Fähigkeiten zur Reflexion erwerben
  • Stärkung der Mitsprachemöglichkeiten (Selbst- und Mitbestimmung) erfahren
  • zum projektorientierten Arbeiten und zu verantwortungsvollem Handeln hingeführt werden
  • Zugangsmöglichkeiten zu neuen Technologien erwerben
  • erste Schritte zur kritischen Medienkompetenz erfahren

Das Lehren mit „Neuen Medien“ an unserer Schule bedeutet für Lehrerinnen und Lehrer u.a.:

  • Medien selbst nutzen können
  • wissen, wie sie im Unterricht einsetzbar sind
  • wissen, welche erweiterten neuen Lernmöglichkeiten sie bieten

Das Lehren und Lernen mit „Neuen Medien“ an unserer Schule erfordert u.a. eine

  • stetige Qualifizierung der Lehrerinnen und Lehrer
  • behutsame Veränderung des Unterrichts
  • kontinuierliche Organisationsentwicklung (Schule als lernende Organisation)
  • weitere Öffnung unserer Schule

Denn Medienkompetenz umfasst spezifische medienbezogene Kenntnisse und Fertigkeiten, allgemeine Arbeitstechniken und Methoden, selbstständiges Arbeiten, Einstellungen sowie Werthaltungen, die ein sachgerechtes, selbstbestimmtes, kreatives und sozialverantwortliches Handeln in einer von Medien geprägten Umwelt ermöglichen.

Bei der Umsetzung der Inhalte werden die Phasen:

kennen lernen/entdecken

anwenden/verstehen

gestalten

reflektieren

berücksichtigt. Dies erfordert eine Umstellung unseres Unterrichts hin zu offenen Lernformen, Gruppenunterricht und Projektarbeit.

Welche Medien schließen wir in das Konzept ein?

Medienkompetenz bezieht sich nicht nur auf die so genannten neuen Medien, sondern schließt auch die traditionellen Medien mit ein. So ist z.B. die Bücher-Lesekompetenz ein wichtiger Faktor in unserem Medienkonzept.

Folgende Aktivitäten gibt es im Bereich Leseförderung:

  • Lesen einer Lektüre pro Schuljahr in allen Jahrgangsstufen
  • Lesewettbewerb im 6. Schuljahr
  • arbeiten mit dem Lesebuch (Prosatexte,Gedichte, Sachtexte u.a.)
  • freiwillige Lektüren werden für den häuslichen Bereich angeboten
  • intensive Zusammenarbeit mit dem Bibliotheksverein Altlandsberg

1. Unterrichtsentwicklung

Seit 1998 ist mit der Vermittlung der neuen Informationstechnologie begonnen worden. Durch den Um-und Ausbau unserer Stadtschule wurde das erste Computerkabinett übergeben. Inzwischen haben wir auch ein Computerkabinett für den Grundschulteil. Außerdem sind noch zwei Medieninsel ( Aula und Kunstraum für die Schüler/innen) zur Nutzung. Zunächst wurde in Arbeitsgemeinschaften unter dem Betriebssystem MSDOS mit der Programmierung in BASIC begonnen. Somit begann die eigentliche Ausbildung im Umgang mit computergestützten Medien. Mit dem Erwerb von zahlreichen Softwareprodukten für die einzelnen Fachbereiche begann ein neues Zeitalter. Aufgrund mehrerer Evaluationen hinsichtlich der Auslastung der Computerräume zeigte sich, dass in allen Jahrgangsstufen und in fast allen Fächern unterrichtsbegleitend oder in Unterrichtsprojekten medial bereits gearbeitet wurde. An unserer Schule unterrichten 2 Kollegen das Fach Informatik als Teilbereich von WAT und die Mehrzahl der Lehrkräfte setzen zunehmend den Computer als Hilfsmittel im Unterricht ein.

2. Ausstattung

Die technische Ausstattung für das Lernen mit neuen Medien an der Stadtschule basiert auf den konkreten Anforderungen, die durch die Unterrichtsentwicklung entstehen.

Computerraum 1:

Der erste Computerraum ist vorrangig zur Nutzung für den WAT-Unterrichts in Klasse 7 – 10 und für die Wahlpflichtkurse Informatik in den Klassen 9-10 vorgesehen. Mit 15 Computern/30 Schülerarbeitsplätzen haben auch die Schülerinnen und Schüler größerer Klassen die Möglichkeit zu lernen und zu arbeiten.

Das Erreichen der Lernziele kann sich dem Lerntempo anpassen. Mit einer entsprechenden Didaktik-Software nutzen wir eine interaktive Lehrplattform, bei der es möglich ist, Bildschirminhalte allen Nutzern visuell zur Verfügung zu stellen, oder Pointer für eine individuelle Hilfeleistung einzusetzen. Ebenso lassen sich Internetseiten, Tastaturen oder die Maus sperren.

Der fest eingebaute Beamer ist für die anschauliche Lernstoffvermittlung sehr hilfreich.

Computerraum 2:

Nach dem Umbau des 2. Computerraumes, auch hier sind seit 2008                        15 Computer/30 Schülerarbeitsplätze nutzbar, wird dieser vorrangig für den begleitenden EDV-Unterricht in den einzelnen Unterrichtsfächern von allen Klassenstufen genutzt.

Auch für diesen Raum wäre es sehr sinnvoll einen Beamer fest zu installieren.

Medieninseln:

Die Medieninseln stehen den Schülern/Schülerinnen in den Pausen sowie während des Unterrichts unter Aufsicht des Lehrers zur Verfügung um Internetrecherchen oder spezielle Unterrichtsaufträge durchführen zu können.

Lehrerarbeitsplätze:

Zwei Computerarbeitsplätze sind im Lehrerzimmer eingerichtet.

Zur Notenverwaltung und der Eingabe der Zeugnisnoten steht nachfolgende Hardware als Lehrerarbeitsplätze zur Verfügung. Alle Rechner verfügen über einen Internetzugang, mit dem Win-Schulprogramm des Landes Brandenburg und mit der Office Produktpalette ausgerüstet.

1 Farblaserdrucker ermöglicht den dokumentenechten Ausdruck von Zeugnissen.

Die Stadtschule kann inzwischen auf umfangreiche Erfahrungen im Umgang mit dem Computer als Medium verweisen.

Zur Umsetzung der Informations- und Kommunikationstechnologischen Grundbildung wurde und wird an unserer Schule das Fach WAT als Teilungsunterricht in den Klasse 8 angeboten. In diesen Jahrgängen sollen grundlegende Inhalte der Informatik wie Textverarbeitung, Tabellenkalkulation, Bildgestaltung und der Umgang mit dem Internet vermittelt werden.

In den Jahrgängen 9 und 10 wird das Fach Informatik im Rahmen des Wahlpflichtunterrichts mit ergänzenden Inhalten wie digitale Bild- und Videobearbeitung, Multimedia- und Internetpräsentationen, CAD-Schulung und Programmierübungen angeboten.

Für die Jahrgänge 2 bis 10 werden Computer-AG`s durchgeführt, um besonders interessierten Schülern spezielle Computerkenntnisse zu vermitteln.

Mit zwei Computerräumen bietet die Schule alle Voraussetzungen für eine individuelle Informatikausbildung.

Unterrichtsbegleitende Einsätze im Fachunterricht :

Durch den Einsatz von fachspezifischer Software soll das selbstständige Lernen mit digitalen Medien und die Möglichkeiten des Lernens mit Medien, über Medien und des Selbstlernens durch mediale Unterstützung systematisch gefördert werden.

Unterrichtsbegleitende Software- oder Interneteinsatzkonzepte liegen für die jeweiligen Fachbereiche derzeit noch nicht vor, werden aber ab Schuljahr 2009/2010 mit Neuschreibung unseres Schulprogramms und der Evaluation unserer schulinternen Rahmenpläne entwickelt und festgeschrieben.

3. Didaktisch-methodische Überlegungen zum Computereinsatz im Unterricht

z.B. Ermöglichung von interkulturellem Lernen via Internet

Methodische Überlegungen:

Möchte man das Internet sinnvoll im Unterricht nutzen, dann ist eine Veränderung der Arbeits- und Sozialformen unerlässlich d.h. der Frontalunterricht muss unterschiedlichen Varianten der Einzel- und Partnerarbeit weichen.

Beim Computereinsatz im Unterricht verändert sich die Lehrerrolle insofern, als dass der Lehrer die Rolle des Organisators übernimmt, er organisiert den Lernprozess der Schülerinnen und Schüler, das erfordert ein hohes Maß an Offenheit und Flexibilität, neben Fachkompetenz wird im computergestützten Unterricht auch Methodenkompetenz vermittelt (allgemeine Lerntechniken wie Informationsentnahme, vernetztes Denken, Methoden des wissenschaftlichen Arbeitens, Präsentationstechniken, Techniken der Partner-, Gruppen- und Einzelarbeit, …)

Vermittlung von Lerntechniken in der Informationsgesellschaft:

  • die Verwendung neuer Technologien, wie z.B. des Computers, erfordert Strategien, um sich im Informationsdschungel des Internets zurechtzufinden
  • Informationszugriff und Informationsverarbeitung
  • Möglichkeiten und Ziele Internetgestützter Unterrichtsprojekte: E-Mail und www-Projekte
  • bei E-Mail-Projekten geht es in erster Linie um das schriftliche Austauschen von Informationen.

Vorteil gegenüber Briefen per Post: der Informationsaustausch geht wesentlich schneller.

Solche Projekte sind für die Schüler eine willkommene Abwechslung und sehr ansprechend, Reiz des Neuen, das im Unterricht nicht oder nur selten zur Anwendung kommt.

Zweifache Zielsetzung von E-Mail-Projekten: zum einen fördern sie die schriftliche Ausdrucksfähigkeit, zum anderen fördern sie das Leseverständnis authentischer Texte

Kontakte zu gleichaltrigen Schülern sind dem Alter und den Interessensgebieten der Lernenden angepasst

Ebenso wird eine hohe Schülermotivation durch die Konfrontation mit der Alltagssprache, eventuell der Vokabelvermittlung im Fremdsprachenunterricht,oder interkulturelles Lernen verbunden mit landeskundlichen Fakten erreicht.

 

Eventuell auftretende Schwierigkeiten

Das World Wide Web bietet viele Einsatzmöglichkeiten im Unterricht:

-Zugriff auf Informationen

-Suchaufgaben

-Informationen für andere zugänglich machen z.B. das Erstellen einer Homepage

In ihrer Freizeit beschäftigen sich Schüler zunehmend mit neuen Medien, so ist klar, dass die neuen Medien (E-Mail und Internet vor allem) Einzug in den Unterricht nehmen und nicht unberücksichtigt bleiben dürfen!

Unsere Schüler/innen haben nach erfolgreich abgeschlossenen Kursen die Möglichkeit ein Computer- und Internetzertifikat zu erwerben.

Da wir als Schule an berufsorientierten Kenntnissen und Qualifikationen unserer Schüler/innen interessiert sind ist auch dieser Erwerb für die Jugendlichen sehr lernmotivierend.

Um größere Bewerbungschancen zu haben wird das Zertifikat den Bewerbungen beigelegt.

Die Unterrichtsinhalte in den Klassen sollen nach Möglichkeit Projekt bezogen vermittelt werden, so dass die Fachleitungen der Stadtschule sich stets bemüht mit außerschulischen Einrichtungen zu kooperieren, um handlungsorientierten Unterricht anbieten zu können. Dieses ist uns bislang in jedem Jahr gelungen.

Gearbeitet wird ab diesem Schuljahr 2009/10 nach der Neugestaltung unserer Internetseite an einer verstärkten Internetpräsentation der einzelnen Unterrichtsprojekte.

Außerdem soll mit Abschluss des Jahrgangs 9 jeder Schüler/in der Stadtschule im Besitz einer multimedialen Bewerbung sein.

Werden die neuen Medien, wie beispielsweise Computer, Video, DVD, CD, die herkömmlichen traditionellen Medien verdrängen?

4. Ergebnisse / Beschlüsse

Das Kollegium der Stadtschule hat dazu eine klare Position.

Auch die neuen und modernen Medien werden den Lehrer NICHT ersetzen, sondern das Unterrichten nur ergänzen. Die Lehrer/innen der Stadtschule sehen den Computer als Gehilfe und nicht als Geh-Hilfe im Unterricht!

Beim Interneteinsatz im Unterricht fungiert der Lehrer nicht mehr als Wissensvermittler, sondern als Berater der Schüler und Kooperator und Organisator des Lernprozesses.

Im Rahmen von mehreren Fortbildungsveranstaltungen haben sich alle Lehrer/innen der Stadtschule zum Einsatz neuster Medientechnik fortbilden lassen.

Im Rahmen weiterer Qualifikationen werden wir nun künftig fachlich differenzieren.

Hierbei werden wir das BUSS- System und die Angebote des Medienberaters nutzen.

Über folgende Grundsätze im Hinblick auf Medienerziehung besteht im Kollegium Konsens:

Der Begriff „Medien“ wird ausdrücklich als ganzheitliche Umgebung von Medien verstanden.

Die Wechselwirkung Buch / Video / Internet ist grundsätzlich beabsichtigt. Die Integration neuer und alter Medien ist in allen Fächern vereinbart.

Konsens besteht ebenfalls darüber, dass der Unterricht über Medien (Medienerziehung) ebenso Ziel sein muss wie die Erziehung zum Umgang mit Medien.

Sinnvoller Medieneinsatz ist nur gewährleistet, wenn er vom Unterricht ausgeht und dort auch wieder zur Anwendung kommt.

Das Fach WAT/Informatik wird in der Jahrgangsstufen 8 für alle Schülerinnen und Schüler unterrichtet. Dort werden grundlegende Kenntnisse der Textverarbeitung, Tabellenkalkulation, der Bildbearbeitung, der Präsentation und der Internetrecherche vermittelt.

In den Jahrgangsstufen 9 und 10 können Schülerinnen und Schüler ihre Kompetenzen durch die Wahl von Wahlpflichtkursen im Bereich Informatik freiwillig erweitern. Insbesondere werden hier Kenntnisse über CAD Entwicklungen, Programmierübungen, Digitale Bildbearbeitung, Entwicklung von Multimediashows und Internetseiten vermittelt.

Die Fachkonferenzen werden beauftragt in den schuleigenen Arbeitsplänen, für alle Jahrgangsstufen (Klasse1-10) verbindliche Unterrichtsreihen / Unterrichtsprojekte zu vereinbaren, die die Medienerziehung unterstützen.

5. Unterstützungsangebote

  • Lehrerfortbildung bis 2009
  • Schulinterne Fortbildungen zur Ausstattung und Nutzung der Computerräume
  • Fortbildung zur Einführung in die Arbeit mit spezieller Software
  • Internetzugang, Einführung in die Arbeit im Internet
  • Fortbildungen von interaktiver Technik
  • Fortbildungen zum WIN-Schulprogramm
  • geplante Lehrerfortbildungen

Der sich aus den verbindlichen und den eventuellen Unterrichtsprojekten ergebende Fortbildungsbedarf wird im Wesentlichen in schulinternen, fachübergreifenden und fachbereichsbezogenen Lehrerfortbildungsveranstaltungen gedeckt werden.

Besonders qualifizieren werden sich in den nächsten Jahren

– Frau Koltermann für den Primarbereich Mathe und Deutsch

– Frau Masche für den  Primar- und SekI-Bereich in WAT

– Herr Dochow für den Bereich der gesellschaftswissenschaftlichen Fächer im Primar –und SekI-Bereich

– Herr Michalski für die naturwissenschaftlichen Fächer im Primar- und

SekI-Bereich

– Herr Zettelmann für den Deutschunterricht Sek1

– Frau Velten für den Fremdsprachenbereich im Primar- und SekI-Bereich

– Herr Schwandt für Musik im Primar- und SekI-Bereich

– Frau Zettelmann für Kunst im Primar- und SekI-Bereich.

Damit sichern wir die Möglichkeit ab, sich künftig über Fortbildungen im Fachbereich an der Schule weiterzubilden.

6. Probleme

Die umfangreichen Erfahrungen können nicht darüber hinweg täuschen, dass die breite Nutzung elektronischer Medien an der Stadtschule nur durch Gelder des Schulträgers, Fördermittel und Sponsorenmittel möglich wurde.

Die Funktionsfähigkeit des PC-Netzes hängt vom besonderen Einsatz ganz weniger Lehrer ab.

Für die Stabilität des Systems muss ständig gesorgt werden.

Der Schulträger gibt uns die Möglichkeit die Einbeziehung gewerblicher Partner als Systemadministratoren aufgrund der enormen Arbeitsbelastung für zwei PC Räume und der Wartung aller Schul-PC´zu nutzen. Das ist sehr hilfreich und unverzichtbar, erzeugt aber wiederum Kosten.

Zukunftsweisend möchten wir erwähnen, dass „elektronische Medien“, die wir auch nutzen wollen, jedoch sehr schnell veralten und ihre Aktualisierung teuer ist. Dieser Aufgabe heißt es sich gemeinsam mit dem Schulträger in den nächsten Jahren zu stellen.

Altlandsberg, 02.09.2009